Saint Pierre le Jeune

Besichtigung der Jung Sankt Peterkirche



Besichtigung der Jung Sankt Peterkirche
Setzen sich bitte in eine Bank in der Nähe des großen Kronleuchters.

ZUR GESCHICHTE DER KIRCHE

Drei Kirchen wurden nacheinander hier erbaut : im frühen Mittelalter eine Kapelle neben dem noch vorhandenen unterirdischen Grabraum. Im Jahr 1031 wurde mit dem Bau eines romanischen Chorherrenstifts begonnen. Aus jener Zeit stammen die unteren Geschosse des Glockenturms, und der Kreuzgang. Als die Kirche 1053, wahrscheinlich durch Papst Leo IX., geweiht wurde, nannte man sie die Jung Sankt Peterkirche, zur Unterscheidung von einer schon vorhandenen Peterskirche, die den Namen Alt Sankt Peter erhielt.
Die jetzige, gotische Kirche wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts mit dem Chor begonnen, das Schiff wurde 1320 geweiht, die Kapellen im 14. und im 15. Jahrhundert angebaut. Im Jahr 1524 wurde die Kirche evangelisch. Ludwig XIV. gab 1682 den Katholiken den Chor zurück. Eine Trennungsmauer wurde vom Lettner aus bis zum Gewölbe gebaut ; sie bestand bis zum Jahr 1898, als das ganze wieder evangelisch wurde, weil die katholische Pfarrgemeinde inzwischen ihre eigene Kirche erbaut hatte. Daraufhin wurden bei einer großen Restaurierungsaktion die mittelalterlichen Fresken aufgedeckt und restauriert.

NUN BETRACHTEN SIE DIE KIRCHE VON IHREM PLATZ AUS

Vor Ihnen, nach Osten, sehen Sie den prächtigen, gotischen Lettner (1), auf dessen Außenseite die vier Evangelisten dargestellt sind, 1620 von Engelhardt in Ölfarbe gemalt. Links unter dem Lettner erblicken Sie die Statue eines Mönchs, ein gotisches Kunstwerk aus dem 13. Jahrhundert. Der Lettner trägt die Silbermannorgel von 1780 (1953 und 1966 umgebaut), auf welcher zahlreiche Konzerte gegeben werden.
Hinter dem Lettner sieht man das Gewölbe des Chors, aus dem 13. Jahrhundert. Es ist älter und etwas niedriger als das Gewölbe des Hauptschiffs. Hinter sich sehen Sie, ganz oben an der Westwand des Hauptschiffs, ein Fresko (2), das den Sturm auf dem See Genezareth darstellt, nach der “Navicella” von Giotto.
Darunter stellen acht Engel die Seligpreisungen dar. Das Hauptschiff besteht aus drei Jochen vor dem Querschiff (3), und einem Joch hinter dem Querschiff. Das Querschiff wurde nach Westen verlegt, wahrscheinlich weil man den schon bestehenden romanischen Kreuzgang erhalten wollte. Auf der Nordseite ein einziges Seitenschiff, auf der Südseite zwei Seitenschiffe, die durch runde Pfeiler voneinander getrennt sind. An den Längsmauern befinden sich Fresken aus dem 14. und dem 15. Jahrhundert, die Episo-
den aus der Heilsgeschichte darstellen und um 1900 restauriert wurden.

Die Fenster (um 1900) zeigen die Wappen der Familien, deren Mitglieder Chorherren waren oder in der Kirche begraben wurden. Etwa siebzig Grabsteine und Grabinschriften sind noch vorhanden.

NUN BEGINNEN SIE DEN RUNDGANG

• Die Zornkapelle (4) stammt aus dem 14. Jahrhundert, und diente als Grabkapelle der adligen Familie Zorn. An der Decke die Wappen der Zorn Geschlechter, an den freistehenden Pfeiler angelehnt das Hochgrab des Stadthauptmanns Adam Zorn aus dem 15. Jahrh. Sehr schöne Konsolen als Träger der Gewölberippen. An der Nordwand Denkmal für Pfarrer Friedrich Horning (gest. 1882), der das lutherische Erbe in Straßburg neu belebte.
• Die Nikolauskapelle (5) aus dem 14. Jahrhundert enthält eine Kanzel aus dem Jahr 1782 und einen Barockaltar, die bis zur Restaurierung von 1900 im Hauptschiff standen.
• Der Kreuzgang (6) besteht aus 3 romanischen Seiten aus dem 11. Jahrhundert und einer gotischen Seite. Der romanische Teil dürfte der älteste Kreuzgang nördlich der Alpen sein. Allerdings bekam er erst bei der Restaurierung um 1900 wieder seinen romanischen Stil zurück. Bemerkenswert ist die Säule, an der vier Köpfe ausgehauen sind. Zahlreiche Grabplatten und Grabinschriften aus der Zeit vom 14. bis zum 18. Jahrhundert.Gehen Sie zurück in die Kirche.
• Beachten Sie an der Wand des nördlichen Seitenschiffs (das sich an den Kreuzgang anlehnt) die Fresken, die das Leiden Jesu darstellen.
• Unter dem Lettner (1) hindurch gelangen Sie in den Chor. Er wurde am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet, und hat drei Vorjoche und 5/10-Schluss. Das Barockgetäfel und die Kanzel stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Altarbild (7) ist neu, aber das Mittelblatt ist von 1518. Die Engelskapelle, hinter dem Altar, wurde um 1900 auf alter Grundlage neu erstellt, der Taufengel ist ein Werk von Ferdinand Riedel (1898).
• Verlassen Sie den Chor, wenden Sie sich nach links, und steigen Sie die Stufen zur Trinitatiskapelle (8) hinauf. Sie ist ein spätgotisches Kleinod von Hans Hammer (1491), der auch der Schöpfer der Münsterkanzel ist. Bemerkenswert sind : das Kreuzgewölbe, die Bildhauereien an den Schlusssteinen, Konsolen, Baldachinen (die Statuen sind von F. Riedel, um 1900). Der große Taufstein stammt aus dem 15. Jahrhundert.
• Im Raum vor der Trinitatiskapelle (9) beachten Sie die Schlusssteine am Gewölbe mit den vielen Köpfen, die herrlichen Konsolen, die die Gewölberippen tragen, und zwei Grabmäler : das von Bischof Hetzilo (gestorben 1065) rechts vor der Treppe und links das des Priors Götzo von Grostein (gest. 1376).
• An den Stufen des Hauptportals vorbei gelangen Sie an die Treppe zur Grabkammer (10) (4. – 10. Jahrhundert) mit fünf halbkreisförmigen Nischen (arcosolia) und in der Mitte ein gemauertes Grab.
• Längs des südlichen Seitenschiffs kommen Sie wieder an die Eingangstür zur Kirche. Ganz hinten, an der Westwand des Seitenschiffs, bemerken Sie das merkwürdige Wandgemälde (11) das den Zug der Nationen zum Kreuz zeigt.
• Hinter dieser Wand befindet sich die Johanneskapelle (12), die im 14. Jahrh. errichtet wurde, und durch ihre inneren Strebepfeiler beachtenswert ist.
Die Jung St Peterkirche bietet unvergleichliche Anregung in archäologischer, künstlerischer und historischer Hinsicht, sie zeugt vom Glauben unserer Vorfahren. Wenn Sie Ihre Kenntnis der Kirche vertiefen wollen können Sie am Verkaufsstand ausführlichere Führer und auch Postkarten erwerben.




Visite virtuelle de notre église

Un poste d’organiste au concours

Un poste d’organiste au concours

L’église-collégiale Saint-Pierre-le-Jeune protestant de Strasbourg représente un lieu phare du paysage spirituel et culturel strasbourgeois et offre un potentiel important en termes de développement culturel. L’orgue de Jean-André Silbermann a été construit en 1780, reconstruit en 1950 par la Maison Muhleisen et a été restauré en 2014 par le facteur d’orgue Quentin Blumenroeder.

Dans le cadre d’une réorganisation du service de l’orgue, le Conseil presbytéral met au concours un poste d’organiste. Les candidatures seront traitées par un jury composé notamment de membres du Conseil presbytéral et d’organistes reconnus, parmi eux un professeur de conservatoire.

Les candidats présélectionnés attestent d’une formation de musicien professionnel ou équivalente. Des compétences en matière de direction artistique représentent un plus. Dans le cadre d’une audition d’une demi-heure, d’un entretien d’embauche et de l’accompagnement d’un culte, ils démontrent leur sens de la liturgie, leur maîtrise d’un répertoire varié de haut niveau et leur talent d’improvisateur.

Les organistes titulaires de Saint-Pierre-le-Jeune sont membres de droit de l’Association culturelle de Saint-Pierre-le-Jeune que les autorités paroissiales ont mandatée pour l’organisation et le suivi des manifestations culturelles à Saint-Pierre-le-Jeune. Dans ce contexte, les organistes portent le souci de la qualité et de l’excellence de l’offre culturelle à Saint-Pierre-le-Jeune et de l’image de la paroisse auprès du grand public.

Ils sont également appelés à collaborer ponctuellement avec la chorale paroissiale.
 
Les candidatures sont à transmettre à Monsieur le pasteur Philippe Eber
3 Rue de la Nuée Bleue 67000 Strasbourg, avant le 12 avril 2020.
Pour toute question, vous pouvez le contacter au 06 73 25 27 47.

Christine Wendling
20/02/2020

L’église est ouverte à la prière et la visite

Du 8 janvier au 29 février 2020, l'église est ouverte à la prière et à la visite :
- Mercredi vendredi samedi dimanche : de 12h à 18h

Du 1er mars au 1er novembre 2020, l'église est ouverte à la prière et à la visite :
- Le dimanche de 12h à 18h
- Le lundi de 13h à 18h
- Du mardi au samedi de 10h30 à 18h

18/01/2020




Restez informé de l'actualité de Saint-Pierre-le-Jeune